Verkehr in Suhr; Ruhe vor dem Sturm?

Ende dieses Jahres wird vieles anders: Die WSB verlässt den Strassenraum und fährt neu auf dem bisherigen SBB Geleise um den Möbel-Pfister unter der Bernstrasse durch an der Badi vorbei über Buchs zum Bahnhof Aarau, in Suhr hält die WSB nur noch am Bahnhof. Neu fährt die Bus-Linie 4 vom Waldhof über die Mattenweg-Schlaufe zum Bahnhof Suhr im 15-Min-Takt und auch die Linie 6 im 30-Min-Takt nach der Lindenfeld-Schlaufe direkt auf der Tramstrass (die wird wohl nostalgisch so weiter heissen!) zum Bahnhof Suhr. Soweit ist alles klar, die genauen Daten, wann dieser Wechsel im November/Dezember 2010 erfolgt, werden wir in der Tagespresse noch lesen.

Aber was weiter mit den Verkehrsanliegen in Suhr? Hier wurde zwischendurch emsig debattiert, offenbar v.a. im Kanton eifrig projektiert aber wie der Übergang bei der Mitteldorfstrasse ins Schulareal aussehen soll, was nun mit der zurückgezogenen Planung mit diesem unseeligen Werkhofzugang geschieht, wie er Bären Kreuzt Bereich aussehen soll, das alles läuft an der Bevölkerung vorbei. Die Verkehrsbegleitgruppe ist nur selten im Einsatz und wird nur schlecht und recht informiert, zu Sagen hat sie ohnehin nichts.

Wer bereitet nun die Voraussetzungen vor, dass in den heikelsten Bereichen die Tramstrasse auf Tempo 30 verlangsamt werden kann? Dass das geht haben andere Gemeinden schon längst bewiesen: Das Beispiel Köniz/BE und andere sind längst bekannt, sie können angeschaut und die Wirkung dieser Massnahme geprüft werden. Wie soll das laufen, wer bestimmt wann worüber? Wer organisiert mit Kantonsvertretern einen Augenschein? Hier bleibt das Info-Konzept der Gemeinde vieles schuldig, die Webseite „suhrbewegt“ bewegt wenig, ist wenig informativ, wenig mutig und fördert keine echte Diskussion um wirklich gute Massnahmen (suhrbewegt). Vielleicht auch, weil der Kanton das Heft an sich gerissen hat und der Gemeinde gar keine echte Mitwirkung gewährt. Dann, wenn das so wäre, gehört das aber an die Öffentlichkeit!Hier müssen unsere Gemeindevertreter gegenüber der kantonalen Verwaltung klar und hart auftreten und die ewigen „wir machen im Aargau kein Tempo 30 auf Hauptstrassen“ zurückweisen. Sachargumente sind gefragt, nicht Ausreden!Dokumentationen gibt es, sie müssen nur gelesen werden (VCS Dokumentation)

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