Ein Zeichen gesetzt

SecondosWas um Himmels Willen haben denn die jubelnden U17 Fussballweltmeister im Schweizer Dress in Nigeria mit Suhr zu tun, werden Sie fragen.

Nichts- oder doch? Weil der Torschütze im Final Haris Seferovic im Sommer nicht eingebürgert worden wäre, hätte er dies in Suhr versuchen müssen, weil sein Name mit -ic endet, weil eine Mehrheit in der Sommergemeindeversammlung in Suhr ein Zeichen gesetzt haben wollte, gegen Ausländer aus dem Balkan, gegen Fremde, und damit gegen Integration (das echo berichtete darüber). Nun haben die 17 jährigen Söhne meist von Migrantinnen und Migranten in Nigeria auch ein Zeichen gesetzt, eines das über die kleinliche Machtdemonstration an der Gemeindeversammlung in Suhr hinausreicht, nachhaltiger ist und vielleicht auch einigen Suhrern die Augen öffnet. Junge und ältere Menschen mit Migrationshintergrund in der Schweiz sind mit überwiegender Mehrheit eine Bereicherung für unser Land, unsere Gesellschaft. Die Schweiz braucht sie, nicht nur im Fussball, aber dort auch. Auch unsere Arbeit wird in grosser Zahl von Leuten aus dem Ausland geleistet, ja in Konkurrenz zu uns Schweizern, aber es ist ja das hochgelobte Credo unserer Gesellschaft, dass Konkurrenz belebt, herausfordert zu guten und besseren Leistungen. So kann man sogar Weltmeister werden. Den Rest des Beitrags lesen »

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Gemeindedemokratie oder Volksverhetzung?

Da wurde in Suhr kürzlich ein Jugendlicher von einem anderen Jugendlichen niederträchtigst aus nichtigem Anlass niedergeschlagen und schwer verletzt. Der Täter stammt offenbar aus dem Balkan. Die Strafuntersuchung läuft, Ergebnisse sind noch nicht bekannt.

Und dann meldet sich die Ortsbürgerkommission vor der Einwohnergemeindeversammlung mit einem Aufruf zur Teilnahme und dem Hinweis, dass Einbürgerungen von Jugendlichen aus dem Balkan zu behandeln seien…… Den Rest des Beitrags lesen »