Suhr im Wahljahr 2013: Zukunft Suhr bleibt dran

Genoni&Baumann_2013

Marco Genoni weiter in den Gemeinderat und auch als Vizegemeindepräsident

neu auch Thomas Baumann in den Gemeinderat.

Ja, als vor 8 Jahren Zukunft Suhr sich neu in das Politleben in Suhr einmischte, sprach man von „Eintagsfliege“, von fehlender Kontinuität, von mangelhafter Verankerung in Suhr. Vom Untergang der Orstparteien war die Rede, weil die Mitte-Links Parteien SP, Grüne, EVP, CVP und Grünliberale einen Teil ihres Profils im Interesse einer gemeinsamen Sachpolitik aufgaben. Aber damit war der neue Auftritt von Anfang an ein Erfolg: 8 von 9 Kandidatinnen und Kandidaten wurden 2005 gewählt, alle 9 im Jahr 2009. Suhrs Bevölkerung lechzte offenkundig nach einer Alternative zu den bürgerlichen Parteien FDP und SVP, die Suhr trotz schnellem Wachstum weiterhin als Dorf zelebrierten und sich auch sehr stark auf langjährige in Suhr ansässige Leute abstützten; Ortsbürger zu sein war Programm und Auftrag zugleich; vielleicht teilweise einziger Programmpunkt.

Die Wahlberechtigten honorierten das wenig, und erhofften sich von Zukunft Suhr eine Alternative. Ein offenes, modernes Programm. Kleine Eintrittsschwellen für Interessierte, keine Ochsentouren durch die Parteiapparate. Offenheit gegenüber Neuem, Einbezug von neuzugezogenen Personen, Sachkompetenz und Interesse standen vor dem Einheimischenausweis.

Und Zukunft Suhr arbeitet weiter und kommt wieder: Nicht stur mit 3×3 im aktuellen Wahljahr, weil sich die Zusammenarbeit im Gemeinderat trotz Verlust der Mehrheit bei einer Ersatzwahl nicht nur negativ auswirkte. Vor allem die FDP oder deren Mandatsträger haben gemerkt, dass ihre Basis schmal zu werden droht, dass Zukunft Suhr gradlinige Sachpolitik macht und deren Mandatsträger gute Arbeit machen.  Zukunft Suhr kommt diesmal mit 2-3-3, akzeptiert die bürgerliche Mehrheit im Gemeinderat. Auch hier Sachpolitik und gemeinsames suchen nach guten Lösungen vor Ideologie. Dies wird auch von der FDP und SVP heute anerkannt,  Zukunft Suhr wurde vom Feinbild zum ernstzunehmen und verlässlichen Partner, zwar mit häufig anderen Ideen, aber zuverlässig und korrekt.

Ja, wählen Sie neben Genoni und Baumann auch die Kandidatinnen und Kandidaten von Zukunft Suhr in die Finanzkommission (Max Weiersmüller, bisher; Yvonne Dietiker, Mirjam Hauser) und in die Schulpflege (Jürg Eichenberger, Schulpflegepräsident, Daniel Gugger, Sonja Ihle, alle bisher)

Max Weiersmüller_2013

Yvonne Dietiker_2013Mirjam Hauser_2013Jürg Eichenberger_2013Daniel Gugger_20013Sonja Ihle_2013

mehr über diese Kandidatinnen und Kandidaten auf der Hompage von Zukunft Suhr

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Herzliche Gratulation Stephan Campi, Marco Genoni, Daniel Gugger und Jürg Eichenberger

Das echo gratuliert zuerst Stephan Campi zu seiner klaren Wahl in den Gemeinderat in Suhr. Nach einem etwas im Schatten von National- und Ständeratswahlen geführten, aber korrekten Wahlkampf hat Stephan Campi den Sitz der zurücktretenden Barbara Gloor Estermann erobert und damit der FDP zumindest in Suhr doch noch etwas zum Erfolg verholfen, nachdem im National- und Ständeratswahlen die Wahlen doch eher harzig liefen. Nun ist das echo doch gespannt, ob sich der politische Alltag in Suhr wieder etwas entspannt: Die konservativen Ortsbürger verfügen nun wieder über die Mehrheit im Gemeinderat, wie sie sie seit Jahrzehnten hatten, sie stehen damit in der Pflicht die Zukunft Suhrs (mit) zu gestalten. Allerdings ist die Ausgangslage gleichwohl anders als noch bis vor 6 oder sicher bis vor 2 Jahren. Suhr ist nun offensichtlich und für alle bewusst nicht mehr das kleine Dorf, das man halt so führt und regiert wie früher. Suhr wird bald die 10’000er Einwohnergrenze überschreiten, Suhr stellt von der Lage als Vorort von Aarau, von der Verkehrslage, von der sozialen Durchmischung der Bevölkerung höchste Anforderungen an die Behörden und Verwaltung. Anforderungen die mit „Steuerfuss senken“ als alleiniges politisches Rezept nicht zu erfüllen sind. Das echo ist gespannt, wie das Stephan Campi angeht, wie er sich positioniert und wie er die Zusammenarbeit mit andern politischen Kräften umsetzt. «Der eine wartet, dass die Zeit sich wandelt, der andere packt sie kräftig an und handelt.» zitierte Stephan Campi vor den Maturandinnen und Maturanden Dante Alighieri. Das echo ist gespannt wie.

Die SP Suhr und mit ihr Zukunft Suhr werden weiterhin konstruktiv aber beharrlich Lösungen suchen und fordern; für „alle nicht für wenige“ wie der erfolgreiche Slogan der SP im Nationalratswahlkampf  lautete.

Und Zukunft Suhr vermochte zwar bei dieser Ersatzwahl in den Gemeinderat den Sitz nicht zu halten, konnte aber mit der schönen Wahl von Marco Genoni als Vizegemeindepräsident und von Daniel Gugger und Jürg Eichenberger in die Schulpflege (denen an dieser Stelle ebenfalls herzlich gratuliert wird) weiterhin auf ein grosses Vertaruen in seine Politik und in seine Kandidaten zählen.

Und Andrea Leuenberger gebührt der Dank, auch in diesen Wahlen offen und engagiert für eine gute Zukunft von Suhr geworben und gekämpft zu haben. Sie wird das auch ohne Mandat weiter tun, wie sie es in den vergangenen Jahren mit oder ohne Amt immer getan hat, unspektakulär, bescheiden aber kontinuierlich im Interesse aller Einwohner. Danke Andrea.

Gemeindewahlen 2011: Wir gestalten Suhr

Suhr zählt beinahe 10’000 Einwohnerinnen und Einwohner. Die überschaubare, dörfliche Gemeinschaft ist am Verschwinden. Suhr entwickelt sich zu einer urbaneren Agglomerationsgemeinde. Zukunft Suhr setzt sich dafür ein, dass Suhr heute und in Zukunft mit dieser Realität umgehen lernt.

So heisst es auf der Homepage von Zukunft Suhr (www.zukunft-suhr.ch). Und genau hier liegt es: Die Wahlen in Suhr verlaufen seit einigen Jahren nicht mehr nach den klassischen Parteimustern. Links und rechts als Orientierung wird zwar von den Medien und auch von der breiten Öffentlichkeit noch immer als Richtschnur für politische Positionen verwendet, ist ja auch noch in vielen, v.a. polittischen Themen auf Bundesebene noch massgebend. In der lokalen Politik hat aber ein anderes Muster Platz gegriffen: Wichtig für die konkrete Arbeit in einer Gemeinde ist weniger die Orientierung auf dem links-rechts Skala als konkrete und pragmatische Ansätze zur Lösung von Sachfragen in die Einwohnerschaft direkt betreffenden Bereichen:

Hat es genügend Schulraum, wo und in welcher Qualität, genügt die Schulorganisation den heutigen Anforderungen, wird unseren Kindern etwas geboten. Ist die Abfallbeseitigung zweckmässig und praktisch, aber auch kostengünstig organisiert. Wie steht es mit den andern Dienstleistungen der Gemeinde. Gibt es eine Infrastruktur für das Einkaufen mindestens des täglichen Bedarfs, hat die Gemeinde dazu die richtigen raumplanerischen Grundlagen geschaffen. Wie ist die Verkehrssituation, sind unsere Kinder sicher auf der Strasse, was wird für den Durchgangsverkehr, was für den Langsamverkehr gemacht. Gibt es Arbeitsplätze und Wohnraum im Dorf. Haben wir organisatorisch und von der Infrastruktur eine für ältere Menschen gute Situation, wenn wir einmal Unterstützung brauchen.  Und letztlich ist der Finanzhaushalt der Gemeinde im Lot, erlaubt er die notwendigen Investitionen ohne die Steuern ungebührlich über das Mass ansteigen zu lassen, das im vergleichbaren Umfeld zu bezahlen ist. Das sind die Themen auf lokaler Ebene, ohne hier Vollständigkeit beanspruchen zu wollen.

Es ist doch offensichtlich, dass hier die links-rechts Muster nicht taugen! Was sollen dann die Wahlpropagandasprüche, die einer „klar bürgerlichen Politik“ zum Durchbruch verhelfen wollen? Welchem Durchbruch für wen und wie? Es sind doch Überbleibsel aus dem kalten Krieg, als noch Moskau hinter dem eisernen Vorhang mit der Welteroberung drohte und auch in der Schweiz zu Abwehrreflexen zwang. Dies ist alles seit mehr als zwei Jahrzehnten vorbei, und hat auch schon damals in der lokalen Politik kaum ernsthaft eine Rolle gespielt. Heute 2011 sind andere Kompetenzen gefragt: Wer kann im offenen Dialog mit der interessierten Bevölkerung dir Grundlagen schaffen für eine gute Bewältigung der Herausforderungen einer sich schnell wandelnden Gesellschaft. Globalisierung, Digitalisierung, aber auch Anonymisierung haben unsere kleine Welt stark verändert und verlangen andere Antworten. Zukunft Suhr hat nicht immer nur die richtigen Antworten, aber stellt zumindest die richtigen Fragen. Darum müssen wir die Kandidatinnen und Kandidaten von Zukunft Suhr wählen, nicht weil sie schöner, besser, gescheiter oder was auch immer sind, nur weil sie bereit sind, mit uns, mit Ihnen Antworten auf die richtigen Fragen zu finden.

Ein Tessiner in den Gemeinderat

PelliNein, Fulvio Pelli wäre zwar gern Bundesrat geworden, seine Partei wollte ihn aber lieber als Parteipräsident behalten. Gemeinderat in Suhr ist nicht mehr seine Kragenweite. Hier haben wir Marco Genoni, 1962, ein seit einigen Jahren mit seiner Familie in Suhr wohnhafter Tessiner aus Airolo, dessen Blickwinkel sich durch den Gotthardtunnel nicht eingeengt sondern vielmehr aufs Wesentliche konzentriert hat. Marco Genoni ist seit 4 Jahren Mitglied der Finanzkommission, er kennt die Geschäfte in der Suhrer Politik bestens und hat in der Finanzkommission gezeigt, dass er als teamfähiger Allrounder die Zusammenhänge erkennt. Er arbeitet als Dozent für Agrarwirtschaft und ist beruflich sowohl mit wirtschaftlichen Problemen wie mit Fragestellungen zu den natürlichen Lebensgrundlagen bestens vertraut. Marco arbeitet Teilzeit und betreut daneben abwechslungsweise mit seiner als Mittelschullehrerin auch Teilzeit arbeitenden Ehefrau Claudia seine beiden schulpflichtigen Söhne. Hier kennt er die Probleme wegen ungenügenden Tagesstrukturen, er hat die Erleichterungen von Blockzeiten persönlich erlebt und weiss um die Sorgen berufstätiger Eltern. Marco mit David und Luca

Marco Genoni würde dem Gemeinderat Suhr guttun. Einer, der als bewusst aus einem anderssprachigen Kanton Zugezogener eine etwas neue Sicht in die Problemstellungen und Lösungsansätze mitbringt, sich hier engagiert und mithelfen will, Suhr (noch) lebenswerter zu machen. Gelebte Integration, schweizinterne Multikulturalität, ein Glücksfall  für Suhr.  Ich empfehle ihn zur Wahl in den Gemeinderat.