Auf zum Widerstands-Apéro am 15. August 2012 in Suhr

 

Mehr zum Widerstand gegen die Tiefenlager in Suhr/Kölliken unter http://www.ka-az.ch/index.php.

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KAAZ! – Kein Atommüll im Ballungsgebiet Aarau-Zofingen

KEIN ATOMMÜLL IM BALLUNGSGEBIET AARAU – ZOFINGEN —- KAAZ!

Also; wir wollen kein Tiefenlager für Atommüll hier. In dieser bevölkerungsreichen Agglomeration leben 200’00 Menschen und es werden immer mehr. Wer in Zürich keine bezahlbare Wohnung mehr findet, wer die Grossstadt als Arbeitsort und für kulturelle Anlässe oder aber auch als Einkaufsparadies toll findet, will seinen Kindern das Leben in dieser Grossstadt nicht zumuten.

Grosse Grundwasserströme des schweizerischen Mittellandes (von Suhre und Aare) sind von einem derartigen Tiefenlager und den Umladevorgängen in Oberflächenanlagen in Suhr oder Kölliken bedroht. Kölliken leidet noch heute unter den Folgen der Deponie, die in den 70er Jahren als sicher und gefahrlos angepriesen worden war. Heute baut man mit Millionenbeiträgen der öffentlichen Hand diese Anlage ab. Und nun will man uns schon wieder eine Anlage mit unabsehbaren Risiken zumuten. Nein; vielleicht nicht uns, aber unsern Kindern und Enkel.

Einer Region, die schon täglich die Dampffahne des AKW Gösgen vor Augen hat, die eingeklemmt ist zwischen der A1 und der meistbefahrensten Eisenbahnlinie der Schweiz. In einem Kanton, der das bisher einzige Atom-Zwischenlager beherrbergt, der drei von fünf Atomkraftwerke in Leibstadt und Beznau (2) besitzt und das vierte (Gösgen) an der Grenze sieht. Hier will die NAGRA Tiefenlager bauen.

Das kann doch nicht sein und das wird nicht sein. Weil einmal genug ist. Dazu ist aber auch Ihr Engagement erforderlich, dazu muss man nein sagen, solange es noch geht, solange es noch Alternativen gibt und solange im Verfahren überhaupt Alternativen in Betracht gezogen werden.

KAAZ! leistet Widerstand; treten Sie bei: Füllen Sie die Beitrittserklärung aus KAAZ!_Beitrittserklärung und leiten Sie diese weiter an den Verein (Eva Schaffner, Weltistrasse 32, 5000 Aarau).

Die NAGRA untersuchte zuerst dort den Untergrund auf die Geeignetheit, wo sie am wenigsten Widerstand gegen derartige Anlagen vermutet und sie wird dem Bundesrat auch diese Region vorschlagen, wenn der Widerstand ausbleibt.

Atomrisiken sind aber, auch wenn wir sie künftig minimieren wollen, solidarisch von der gesamten energieverschlingenden Gesellschaft zu tragen und nicht nur von einzelnen Regionen.

Das echo hat schon mehrmals über das Tiefenlager berichtet, Sie finden mehr darüber unter NAGRA Endlager in den Kategorien links.