Die Irrtümer von „echt Suhr“; 3. Teil, Raumplanung und Verkehr


region-aarau2Ja, die heutige Zonenplanung und Bauordnung ist auf Suhr beschränkt, weil es in den aktuellen Strukturen nicht anders möglich war. Vieles wurde gelöst, einiges gut anderes weniger. Die WSB-Verlegung ist weitgehend vom Kanton geplant und hat mit der Ortsplanung bisher wenig zu tun gehabt. Erst bei den heute anstehenden Anschlussprojekten sind die lokalen Anliegen gut einzubringen.  

Trotz allen Regionalplanungsorganisationen werden immer noch rein lokale Zonenplanungen gemacht und jede Gemeinde hat andere Bauvorschriften. Das lähmt die Entwicklung der ganzen Region und damit auch von Suhr ungemein: Eine bessere Erschliessung direkt über das Industriegebiet Buchs zur Aaretalstrasse der Firma Schmid Textilwäscherei, deren Lastwagen heute mitten durch Suhr am Altersheim vorbei fahren müssen, scheiterte z.B. bei der letzten Zonenplanung an der Dorfgrenze zu Buchs. Eine Umzonung des Brügglifelds in die Wohnzone brachte uns ein Rechtsstreit mit Aarau ein. Nur eine regionale Planung mit gleichen Bauvorschriften in der ganzen Region bringt uns weiter. Dass sich der Verkehr nicht an der Dorfgrenze aufhalten lässt, dürfte allen klar sein: Es ist zu befürchten, dass bald jede Gemeinde mit sogenannten Pförtneranlagen versucht, den Verkehrsstau auf die Nachbargemeinde zu verschieben, weil man nicht gemeinsam plant und koordiniert. Das Siedlungsgebiet in der Region ist weitgehend zusammengewachsen, das verlangt auch gemeinsame Planung. Ein Dörflidenken und Schwarzpeterspiel genügt nicht mehr.

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