KulturKanton mit Kanal K oder wann der FCZ den Trainer entlässt

Nein, wir brauchen uns nicht zu verstecken, auch wenn alle über den Aargau als Durchgangskanton spötteln, um dann immer wieder Perlen  im so belächelten Kanton zu entdecken. So auch Max Küng im Tagi-Magazin 14/2010, der sämtliche Aargauer-Klischees zelebriert, um dann festzustellen, dass es gute Kultur, gutes Radio hat im Aargau Kanal K by Küng. Vielleicht müssten doch unsere lieben Nachbarn, vornehmlich aus Zürich sich doch hie und da bewusst werden, dass der Aargau doch so nahe ist, der Arbeitskollege, die Arbeitskollegin sicher aus dem Aargau kam oder kommt und dass man sich doch so ähnlich ist.

Ja, das fällt schwer, nur einen Tag nach einer Niederlage des so stolzen FC Zürich gegen den kleinen, schon fast abgestiegenen FC Aarau und dann noch am Sechseläuten. Einem Club, der sich leisten konnte Nationalspieler in die Wüste zu schicken, der Millionen um Millionen locker machen kann, der eigentlich viel besser sein müsste, und doch nur mit Wasser kocht und wie Aarau den erfolglosen Trainer entlassen muss, um mit einem Juniorentrainer wieder Fuss zu fassen. Das haben wir doch im Aargau auch schon einmal gehört, oder so verschieden sind die Nachbarkantone doch auch nicht.

Und was hat das alles mit Suhr zu tun? Hier z.B. wohnen sie, die Pendler nach Zürich, die in Zürich die Büetz machen, und hier trainiert er, der kleine FC Aarau, und hier trägt er im Brügglifeld in Suhr noch immer seine Heimspiele aus. In der Nachbarschaft eben, wie der Aargau neben Zürich, so Suhr neben Aarau, alles so nahe, so vernetzt. Für Überheblichkeiten gibt es hier wie dort keinen Platz…oder es fällt auf die Urheber zurück.

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