Eine neue Hauptstadt bauen

az_zukunftsraum

Graphik AZ

Nun wird’s konkret: Der Aarauer Einwohnerrat hat mit überwältigender JA Mehrheit (92% Ja Stimmen) beschlossen, den Kredit für die weiteren Abklärungen und ein Leitbild für eine „neue Hauptstadt“ gesprochen. Nun sind die „Bräute“ an der Reihe: Suhr am 24. November in der Gemeindeversammlung und die beiden Entfelden und Densbüren am Tag danach. Jedes Nein der Gemeinden schlägt die Türe zu, verhindert die sorgfältige Prüfung dieser Zukunftsfrage. Ein Ja heisst demgegenüber noch keine Fusion, sondern bloss die sorgfältige Bearbeitung der damit zusammenhängenden Fragen und Aufgaben. Jetzt haben wir auch in Suhr die Möglichkeit, auf Augenhöhe mit Aarau unsere Zukunft zu gestalten. Fusionen sind nicht Selbstzweck und auch nicht die Verheissung, sie haben einzig den Zweck die Kräfte (auch die Finanzen) zu bündeln, für die vielen auch gemeindeübergreifenden Aufgaben der öffentlichen Hand gemeinsame und demokratisch legitimierte gute Lösungen zu finden. Das echo ist überzeugt, dass sich für Verkehrsprobleme, grössere Sport- und Kulturanlagen, Schulraumplanungen und auch Veraltungsaufgaben in einer mittelgrossen Stadt (auch diese neue Hauptstadt wird eine Kleinstadt bleiben) Optimierungen finden lassen, die den Einwohnerinnen und Einwohnern einen grossen Mehrwert bringen. Unsere Heimat verlieren wir nicht, wir werten sie auf!

Kommen Sie zur Gemeindeversammlung, stimmen Sie diesem nächsten Schritt zu.

Advertisements

JA zum neuen Primarschulhaus Dorf

0320_Aussenbild_grossÜber 21 Mio soll es kosten, das neue Primarschulhaus Dorf, und schon hagelt es Kritik (Primarschulhaus Dorf). Natürlich war es unklug, eine sehr provisorische Zahl, die letztlich auf einer ersten Schätzung im Finanzplan stammte, zu früh zu nennen und dann nach der sauberen Berechnung der Kosten durch die Architekten auf über 21 Mio erhöhen zu müssen. Aber letztlich geht es doch um Grundsätzliches: Suhr will die Standortqualität im Schulbereich festigen, ausbauen und längerfristig sichern. Dazu gehört auch der durch die Veränderungen im Rahmen der Schulharmonisierung auf 6 Primarschuljahre und 3 Jahre Oberstufe und durch die Aufnahme der Gränicher und Hunzenschwiler Bezler (gegen gutes Schulgeld notabene) notwendig gewordene Schub bei der Schulhauserneuerung. Dass Suhr dazu weiter wächst, gegen Innen etwas verdichtet und Infrastruktur auch für rund 12’000 Einwohner bereitzustellen hat, geht auch am Schulraumbedarf nicht spurlos vorbei.

Schüler von heute werden von Lehrern von gestern, mit Methoden von vorgestern, in Schulhäusern von vorvorgestern, auf die Probleme von morgen vorbereitet,

0320_Innenbild_grosskommt dem echo in den Sinn, wenn nun kurz vor der Gemeindeversammlung am Schulraumangebot herummäkeln wird; nun nach allen Berechnungen der Schulpflege, dem nie in Frage gestellten Raumprogramm nach allen Wettbewerbsausschreibungen, plötzlich Abwartspersonen (!) befragt werden, wieviel Schulzimmer es brauche und den Sinn und die zurückhaltende Anzahl von Gruppenräumen in Frage stellen. „Das hatten wir früher auch nicht und wir waren noch 40 in einer Klasse“  hört man dann hinter vorgehaltener Hand sagen. Zu den Anforderungen der heutigen Schule hört man aber nichts mehr. Gruppenräume sind nicht Reserveschulzimmer sondern  für die heutigen Unterrichtsmethoden unerlässlich. Das echo vertraut der Schulpflege und den in diesem Metier erfahrenen Architekten, dass sie die Bedürfnisse der heutigen Schule richtig errechnet und auch mit Augenmass umzusetzen in der Lage sind. Jedenfalls hat sich nie jemand aus dem aktuellen Lehrkörper oder der Schulleitung kritisch geäussert. Die Schüler und Lehrpersonen sind in Suhr nun während Jahren immer mehr zusammengerückt, haben das Beste daraus zu machen versucht und verdienen wieder gute Rahmenbedingungen. Sonst sind dann moderne und zukunftsgerichtete Schulexperimente (Lerninsel), die der Schule Suhr noch vor wenigen Wochen grosses Lob einbrachten, nicht mehr möglich.

ChancenspiegelBildung kostet und nur gute Rahmenbedingungen schaffen auch Chancengleichheit und nutzen das Potential unserer Jugend. Es wäre falsch, nun aus der Hüfte schiessend am siegreichen Wettbewerbsprojekt Abstriche zu machen oder noch verheerender, teure Projektierungskosten in den Sand zu setzen, neu zu planen und mit teuren und wenig zukunftsträchtigen Provisorien zu arbeiten. Das echo sagt deshalb mit Überzeugung JA zum neuen Primarschulhaus in Suhr und hofft, dass an der Gemeindeversammlung auch die Eltern und Grosseltern unserer Schulkindern sich mit aller Deutlichkeit dafür einsetzen.

Veröffentlicht in Bildung, Gemeindeversammlung. Schlagwörter: . 2 Comments »

Gemeinderatswahlen 2014; Daniel Rüetschi wählen

Daniel Rüetschi2 Kandidaten haben sich angemeldet für die Ersatzwahlen in den Gemeinderat; FDP und SVP machen den Sitz unter sich aus. Zukunft Suhr und die in diesem Mitte-Links Bündnis zusammengeschlossenen Parteien verzichten. Es geht offenbar Zukunft Suhr nicht darum, um jeden Preis Mehrheiten erringen zu wollen, vielmehr stehen Sachpolitik, die Entwicklung Suhrs, seinen Angeboten an die Einwohnerschaft und die Lebensqualität vor Machtstreben.  Die Zusammenarbeit in der aktuellen Besetzung im Gemeinderat in den letzten Monaten hat sich zu einem konstruktiven Miteinander gewandelt. Zukunft Suhr wird nicht nur in Wahlerfolgen, sondern auch in Sachgeschäften ernstgenommen. Auch war der Gemeinderat wieder in der Lage, mehrheitsfähige Vorlagen vorzulegen und in der (unberechenbaren) Versammlung der 2-3% an Politik Interessierten auch durchzubringen, im Interesse der gesamten Einwohnerschaft, nicht nur der 300 Ortsbürger. So hat Suhr Zukunft, mit Zukunft Suhr, mit dem Einbezug aller Bevölkerungsteile, der Interessen auch aller weniger lang in Suhr wohnhafter Einwohnerinnen und Einwohner.

 

Da macht es dem echo aber Mühe, wenn beide Kandidaten die Zugehörigkeit zur Ortsbürgerschaft als Qualitätsmerkmal in den Vordergrund stellen, als ob dies ein Leistungsausweis wäre. Orstbürger – nur nebenbei – ist man, wenn man den richtigen Namen hat und in Suhr wohnt, wie lange ist egal. Man kann wie Daniel Rüetschi erst wenige Jahre in Suhr wohnen oder wie Daniel Kopp noch nie weg gewesen sein. Wenn sich auch das echo klar für die Kandiatur von Daniel Rüetschi ausspricht, dann nicht weil er zufällig Rüetschi heisst, sondern weil sein Leistungsausweis mehr überzeugt. In vielen Kommissionen und im Verwaltungsrat der TBS hat er seine Umweltkompetenz klar eingebracht, ohne aber die Diskussionsbereitschaft zu verlieren. Es ist denn auch kein Nachteil, nicht immer in Suhr wohnhaft gewesen zu sein und auch Ideen, Lösungsmodelle andernorts erlebt zu haben.

Sparschwein geknackt; Gemeindeversammlung in adventshafter Minne

Alle sind zufrieden, alle stimmten zu, die Gemeindeversammlung dauerte weit kürzer als sonst. Alle? Ja, 3,5 % der Stimmberechtigten, über diese gute und sehr repräsentative Vertretung der Stimmbürgerinnen und Stimmbürger ist man schon des Lobes voll. Die andern 96,5% werden ja schon einverstanden gewesen sein, sonst wären sie gekommen. Oder vielleicht sind sie ja nicht gekommen, weil im Bärenmattensaal ja nur höchstens 14,5% (780 von 5371!) der Stimmberechtigten Platz fänden…

SparschweinUnd nun haben wir ja den Steuerfuss gesenkt und damit auch die FDP zufrieden gestellt. Berechtigt war es zwar nicht, aber steter Tropfen höhlt den Stein, sagt schon der Volksmund. Nachdem nun die FDP Jahr für Jahr sich nicht über die besseren Rechnungsabschlüsse als budgetiert gefreut hat, sondern das Ausbleiben der Steuersenkung beklagt hat, ist der Gemeinderat nun eingeknickt. Die Steuern werden gesenkt, obwohl die erwirtschafteten Mittel nach den unumgänglichen Ausgaben die notwendigen Investitionen nicht zu decken vermögen. Ja wir verbrauchen nun halt die Reserven der verselbständigten TBS, verpulvern das über Jahre angesparte Vermögen der Strom- und Wasserkonsumenten.

OK, das kann man machen: ob es sinnvoll ist, wird die Zukunft zeigen. Jedenfalls zieht wegen dem um 3% tieferen Steuerfuss kein Millionär mehr nach Suhr. Und Ortspolitik nach dem Steuerfuss zu machen ist längerfristig nur wenig sinnvoll. Wenigstens hat niemand gleichzeitig über die unumgänglichen Ausgaben gejammert und die Anpassungen im Infrastrukturbereich bekämpft, womit auch das echo zumindest nicht ganz unzufrieden ist.

Veröffentlicht in Finanzen, Gemeindeversammlung, TBS. Schlagwörter: . Leave a Comment »

Süss und Suhr; das Jugendfest 2012

Freude herrscht in Suhr zum bevorstehenden Jugendfest: Die Kinder, die ihre Tänzchen und Aufführungen proben und planen, ihre Kostüme basteln, sind langsam ungeduldig voll freudiger Erwartung auf das Wochenende. Die Eltern mässig begeistert, dass in Anbetracht der Schülerzal in Suhr kaum mehr gewährleistet ist, dass sie mit Gotte und Götti, Grossmüttern und Tanten auch die Darbietungen ihrer Kinder wirklich sehen werden, weil so süss die Kinder auch tanzen, Suhrs Festplätze gleichwohl nicht mehr ausreichen, um allen Einlass und Platz zu bieten. Suhr stösst an Grenzen!

Es ist zwar erfreulich, dass sich alle Mühe geben, dass erfinderisch mit Grossleinwand und externen Übertragungen den Eltern doch einen Einblick in das Schaffen ihrer Kinder gewährt werden soll, aber dass Suhr nicht mehr die kleine Dorfgemeinde von früher ist, wird immer unübersehbarer. Freuen wir uns doch aber dieses Wochenende an der strahlenden grossen Kinderschar, sind wir stolz darauf, diesen allen gute Ausbildungsplätze und Schulstrukturen bieten zu können, die wir bald wieder auszubauen haben werden.

Sind wir doch auch stolz auf das Erreichte an diesem sonnigen Wochenende, aber vergessen wir nach den Sommerferien nicht, dass wir auch die Verpflichtung haben, die dörflichen Strukturen dem schnellen Wachstum der Gemeinde anzupassen. Nicht alle Wachstumsfolgen lassen sich mit Beamer und Grossleinwand so elegant lösen. Die Gemeindeversammlung hat auch beschlossen, die Bau- und Nutzungsordnung anzupassen, weiter zu verdichten: Das Dorf platzt aus allen Nähten, es wird zur Stadt! Auch in unseren Köpfen wird dieser Wandel weitere Anpassungen erfordern, das Wachstum der vergangenen Jahrzehnten haben wir mit den alten Strukturen gemeistert, wo nötig etwas geflickt und ausgebessert (mit Beamer und Grossleinwand…), für weitere Wachstumsschübe werden wir mehr an den Strukturen anpassen müssen: weitere 2000 Einwohner mehr, wie geplant oder absehbar werden mit Gemeindeversammlung und Milizbehörden nicht mehr zu bewältigen sein, wenn wir die heutigen guten Dienstleistungen aufrechterhalten wollen.

Gemeindeversammlung vom 21. Juni 12: Ein Schritt zu Tagesstrukturen, jedenfalls ein erster…

Ja, nun hat die Gemeindeversammlung entschieden: Auch in Suhr werden Familien, die Tagesstrukturen für ihre Kinder benötigen, finanziell unterstützt, wenn sie dies finanziell brauchen. Ein erster Schritt zur öffentlichen Anerkennung und echten Unterstützung ist gemacht, auch mit der personellen Unterstützung und Betreuung. Schön, dass darüber nun ein grosser Konsens herrscht. Ob sich das Angebot nun von selber einstellt, ob die Eltern schnell die bestehenden Angebote nutzen, wird sich zeigen. Es ist auch hier wie mit neuen Bus- und Zugslinien: Nach der Einführung braucht es eine gewisse Zeit, bis man das Angebot kennt, bis das Angebot auch wirklich die Kinderkrankheiten abgelegt hat und bis man darauf vertraut, dass so ein „Pilotprojekt“ nicht bei einer schlechteren finanziellen Lage wieder aufgehoben oder verschlechtert wird und man mit seiner neuen beruflichen Verpflichtung im Regen steht.

Also noch sind Tagestrukturen nicht ausreichend gesichert, noch sind die Standards nicht gesichert, umgesetzt und etabliert. Es ist nocht viel zu tun.

Und dann haben wir einen neuen Gemeindeverband, auch der Zivilschutz ist nun regionalisiert. Das ist gut so, auch wenn niemand so richtig weiss, wofür man den Zivilschutz wirklich braucht, was das alles kostet und, und…und wissen Sie eigentlich, wievielen Gemeindeverbänden wir mit Suhr angehören, und wieviele überregionale Zusammenarbeitsprojekte wir schon beschlossen haben. Wer vertritt Suhr dort überall, wann haben wir Einblick in das, was dort geschieht. Jedenfalls haben wir in der Gemeindeversammlung nie mehr etwas zu diesen Verbänden zu sagen. In diesen Gemeindeverbänden, öffentlich rechtlichen Verträgen und gemeindeübergreifenden Projekten bestimmen, wenn sie einmal installiert sind, immer einzelne Gemeinderäte mit einzelnen Gemeinderäten der andern beteiligten Gemeinden. Das ist die heutige Gemeindeversammlungsdemokratie, eine schleichende Machtanhäufung bei den Exekutiven mit fehlender demokratischer Kontrolle. Wir tun gut daran, uns diese Mechanismen vor Augen zu halten, wenn wir unsere Gemeindeversammlungsdemokratie loben und uns vor einer klaren neu demokratisch strukturierten Regionalisierung fürchten.

Eine gute Gemeindeversammlung 2011

Ja, meine Zweifel daran, dass eine Gemeindeversammlung in einer Gemeinde mit knapp 10’000 Einwohnern noch Sinn macht, sind bekannt. Und trotzdem gibt es noch positive Überraschungen. Eine Beteiligung von über 5% der Stimmberechtigten und Bürger, die mitreden, nicht nur abstimmen, titelt beinahe euphorisch die AZ heute (Gemeindeversammlung SuhrNov2011). Ja, dem kann man sich (mit einigen kritischen Bemerkungen) anschliessen:

Überlang wurden Details des Entsorgungsreglementes besprochen, über die Breite der zulässigen Grünbündels lamentiert, als ob in Suhr Mitarbeiter des Bauamtes schon einmal den Meter gezückt und ein Bündel, das einigermassen im Abfuhrwagen Platz findet, stehen gelassen hätten. Hier wird eine gute Dienstleistung Woche für Woche gemacht von Mitarbeitern, die nicht mit dem Reglement bewaffnet, sondern vernünftig für uns im wörtlichsten Sinn eine (Drecks)arbeit verrichten, zu einem notabene bescheidenen Lohn. Denken Sie daran, auch mit dem bald vergessenen Brauch eines kleinen Nötlis Ende Jahr für die Abfuhrequipe. Dass der Antrag der FIKO auf Umlegung der Grundgebühr in die Sackgebühr aus administrativen Gründen obsiegte, war ebenso vernünftig wie die mehrheitsfähige Ermahnung, über den Standort der Glascontainer an der Bachstrasse im Feld nochmals nachzudenken. Dass dann der generelle ohne vernünftige Alternative daherkommende Ablehnungsantrag der FDP klar verworfen wurde, war da nur konsequent.

Dass Strassen wie der Kyburgweg nicht mehr auf sinnlose Breiten auszubauen sind (um sie dann wieder verkehrsberuhigen zu müssen), war ein Fingerzeig auch für den pauschalen Strassenkredit, auch wenn sich im konkreten Fall durch die Neuauflage kaum mehr etwas einsparen lässt.

Dass das Projekt LEBENSuhr mit der Idee, Wohnungenmit einem Betreuungskonzept für ältere und vielleicht später weniger selbständige Einwohner zur Verfügung zu stellen Sinn macht, war weitgehend unbestritten. Dass dafür die Gemeinde auch etwas Hilfestellung mit verbilligtem Land anbieten dürfte, war schon etwas umstrittener. Letztlich setzte sich aber das Konzept durch, wohl auch, weil sich doch einige klar wurden, dass vielleicht ein besseres Konzept in diesem Bereich nicht mehr privat , sondern nur noch als Gemeindeaufgabe möglich gewesen wäre und dann zu andern Kosten für die Gemeinde. Wir werden aber gut darauf achten, ob die Genossenschaft ihrer Versprechungen, ein Bestandteil des Alterskonzeptes für alle zu sein, umsetzen kann. Kritische Stimmen warnten zumindest hinter vorgehaltener Hand vor einem mit Steuergelder unterstützen Reservat für wohlhabende, gebrechlicher gewordene Hausbesitzer.

Und dann die Steuerfussdebatte: Immer wieder emotional, diesmal aber vernünftigerweise kein Antrag auf Steuerfusssenkung der FDP. Vielleicht hat man eingesehen, dass die Kritiken, soweit sie berechtigt waren (etwas zu pessimistische Budgetierung mit anschliessend guten Rechnungsabschlüssen, und zu kritiklose Übernahme der Vorgaben des Kantons) umgesetzt worden sind. Vielleich sehen auch mehr und mehr StimmbürgerInnen ein, dass gute Leistungen auch etwas kosten (vgl. meine Bemerkungen zum Bauamt oben). Jedenfalls ist es richtig, nun die Millionen Vermögen aus der Verselbständigung der TBS nicht allzu schnell zu verbrauchen und dafür zu sorgen, dass zumindest ein wesentlicher Teil der Investitionen selbst zu finanzieren sein muss. Mass halten, nicht nur bei den Finanzen, sondern auch bei den Gelüsten auf Steuersenkungen,tut Not, wenn man bedenkt, was für Steuereinnahmenverluste durch die Beschlüsse des Grossen Rates auch auf  Suhr zukommen werden.

Und dann die Verabschiedung von Barbara Gloor Estermann, Vizegemeindepräsidentin, von Zukunft Suhr. Ja, sie hat in 6 Jahren viel für diese Gemeinde getan und bestätigt, dass sich Leistung selten an der Dauer der Amtszeit misst. Sie hat mit ihrer unideologischen und gesprächsbereiten Art eine grosse Akzeptanz erworben und war vielleicht auch daher nicht so einfach zu ersetzen. Danke Barbara für dein Engagement. Grosse Schuhe für Stephan Campi, ich wünsche ihm, dass er da hineinwachsen kann.