Abfälle oder die Dienstleistungen der Gemeinde


Ja die Entsorgung ist ja hüben und drüben ein Thema; nicht nur so hochbrisant wie die Atommüllfrage. Wo nun die NAGRA offenbar in Suhr doch keine Deponie errichten will. Oder sagen sie das nur, damit unser Widerstand wieder einschläft? Nagra Geheimpapier

St. Florian? Nein, hier ist es anders; die ganze Schweiz braucht (noch) Atomstrom, der grösste Teil davon mit all den Risiken wird im Aargau (oder in Gösgen an der Grenze zum Aargau) produziert und die Abfälle in Würenlingen zwischengelagert. Hier ist es nicht nur legitim, nein, zu sagen, den Abfallrest auch noch lagern zu müssen, es ist sogar ein Verpflichtung gegenüber all den Einwohnern unseres Kantons.

GlascontainerNein, Abfallentsorgung fängt bei der Papiersammlung und der Glassammlung an. Letztere wollte der Gemeinderat mit dem Entscheid der Gemeindeversammlung abschaffen zugunsten dreier Sammelplätze – dies Abfälle produzieren wir alle, sie sind auch nicht gefährlich, die Entsorgung höchstens etwas unschön. Aber: Weil halt niemand einen derartigen Sammelplatz neben seiner Terrasse will, wird das halt auch wieder mit Einsprachen und Beschwerden blockiert. Wie schon die KEBA, wo man das Häuschen daneben kauft und dann mittels aller Rechtsmittel eine Sanierung der baufälligen alten Kunsteisbahn verhindern will oder beim Fussballstadion, wo man zwar Fussball will, aber bitte nicht in der Stadt, lieber im Wohnquartier in Suhr. St. Florian , ja oder halt ein immerwährendes Abwägen zwischen privaten und öffentlichen Interesse. Das ist die Aufgabe der Behörden, das sollen sie recht machen und das dauert dann halt; manchmal etwas länger als uns lieb ist.

Aber darüber wollte ich ja gar nicht schreiben, sondern vielmehr von der doch beachtlich promten Reaktion des Gemeinderates Suhr, der nun, weil die Sammelstelle im Aarauerfeld durch Beschwerden blockiert ist, die Sammlungen durch das Bauamt noch im 2013 weiter führt. Bravo, so sieht ein bürgernahes und dienstleistungsbewusstes Verhalten eines Gemeinwesens aus. Glassammlung

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Eine Antwort to “Abfälle oder die Dienstleistungen der Gemeinde”

  1. echovomsuhrerchopf Says:

    Hat das echo zu früh gelobt? Oder sind nun wirklich die Weisungen an die Entsorgungsequipen die, dass man die Grünkübel dann nicht mehr leert, wenn eine falsche Gebindemarke drauf klebt oder sogar dann, wenn die richtige Marke drauf klebt aber daneben auch noch ein Kessel mit einer falschen Marke daneben steht? Derartriges löst nur Kopfschütteln aus! So geht es nicht: selbstverständlich muss die Equipe reagieren, wenn sich jemand beharrlich der neuen Ordnung verweigert und glaubt billiger davonzukommen; aber Schikanen sind unnötig: In der Anfangsphase wird oft aus Unwissen ein Fehler gemacht, auf den man aufmerksam machen muss, aber nicht mit Verweigerung der Dienstleistung. Noch werden die Löhne des Personals von den Bürgerinnen und Bürgern bezahlt.


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