2,755 Mio für Entsorgung und Werkhofausbau am falschen Ort sind zu teuer


Das echo hat sich schon einmal geäussert zur aktuellen Gemeindversammlungsvorlage: Erweiterung Werkhof/Entsorgungsplatz. Und die konkrete Vorlage macht die Sachlage noch deutlicher: Es geht nicht nur darum, dass die Platzverhältnisse bei der Entsorgungsstelle eng sind und Handlungsbedarf besteht, um vernüftig arbeiten zu können. Es geht vor allem darum wie und wo man das Problem löst. Die billigste Lösung ist selten die beste und wenn sogar die „billigste“ Lösung 2,755 Mio kostet und dann niemanden befriedigt, ist diese Lösung zu teuer! Das findet offenbar nun auch die Finanzkommission, die Rückweisung des Kreditbegehrens beantragt Berichte_Fiko_Traktandum 3.

Die Entsorgungsstelle kann ohne weiteres mit unterirdischen Sammelbehältern eco_aarauan zwei bis drei gut erreichbaren Stellen im Dorf gelöst werden. Diese Anlagen sind zwar teuer,  sie sind aber sauber, optimal und befriedigend auch mit kleinem Personalaufwand zu betreiben und damit im Ergebnis nicht teurer als die heutige Situation.

Dann wären die Platzverhältnisse im Werkhof. Hier fehlen genauere Angaben der Probleme. Sind hier Zusammenarbeiten mit andern Gemeinden wirklich gut geprüft worden? Benötigen wirklich alle Nachbargemeinden die gleichen Fahrzeuge immer zur gleichen Zeit oder sind weitere Kooperationen denkbar. Natürlich wäre das komplizierter und alle Bauamtschefs möchten (verständlicherweise) alle Geräte immer zur Verfügung. Das benötigt aber Platz und kosten nicht nur bei der Anschaffung sondern auch beim Unterhalt viel Geld und Platz.

Diese Probleme können aber nicht Grund dafür sein, an zentralster Lage im Dorf  soviel Geld zu investieren. Oder baut Aarau seinen Werkhof etwa auf der Rathausgasse oder in der Bahnhofstrasse? Nein, im Dorfzentrum darf der Werkhof nicht erweitert werden, dafür ist das Land zu wertvoll und es wird dringend für Bedürfnisse der Schule benötigt. Dann kommt noch die Verkehrssituation, welche den vorgesehenen Standort für Ausbauten als denkbar ungeeignet erscheinen lässt. Viel zu viel Geld für eine derart schlechte Lösung muss ein NEIN geben. Jede Lösung wird irgendwo Kompromisse machen müssen , aber diese Vorlage überzeugt weder von den Kosten, der Lage noch von der Verkehrserschliessung, sie ist zurückzuweisen. Auch hier gilt wie schon häufig: Dieses Problem hat nicht nur Suhr allein, schon viele Gemeinden in der Schweiz haben für derartige Probleme bessere Lösungen gefunden, warum können wir das nicht  (vgl. dazu Sammelstellen sind Schlüsselstellen in den Gemeinden)?

Kommen Sie an die Gemeindeversammlung am 26. November und weisen Sie dieses Geschäft zurück.

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