Auch der Himmel über Suhr ist gross genug.

Der Himmel über der Schweiz…meint das echo frei nach dem Plakat von Werber Frank Bodin. Ja, auch wenn man vom Suhrerchopf nur Kirchen, markante und weniger markante sieht, und weit und breit keine Minarette, Moscheen, Tempel und Synagogen, gilt dieser Spruch auch in Suhr. Auch hier leben Menschen mit den verschiedensten religiösen Bekenntnissen friedlich nebeneinander, unsere Kinder werden gemeinsam nach den gleichen Regeln unterrichtet, wobei man sich in der schulischen Integration sehr bewusst ist, dass es keine Integration in der Schweiz gibt, ohne auch zu den heimatlichen kulturellen und religiösen Wurzeln eine positive Beziehung zu haben. Es gibt keinen Grund, einzelnen religiösen Gemeinschaften andere Regeln aufzuerlegen als andern. Nur wenn wir diese unseren Grundrechten entsprechende Toleranz aufbringen sind wir auch legitimiert, von Immigranten zu fordern, dass sie die hiesigen Gebräuche akzeptieren und einhalten.  Die Glaubensfreiheit ist zu schützen, die Initiative gegen den Bau von Minaretten ist abzulehnen, in der Schweiz müssen wie bisher alle Religionsgemeinschaften im Rahmen der ordentlichen Rechtsordnung (Bauvorschriften) ihre Art des Glaubens ausüben dürfen. Den Rest des Beitrags lesen »

Suhr antizyklisch?

kemfert_1Ja tatsächlich will Suhr in der aktuellen wirtschaftlichen Situation das Budget nicht zusammenstreichen bis zum geht nicht mehr: Vielmehr sollen diejenigen Investitionen und Unterhaltsarbeiten getätigt werden, die ohnehin nötig sind. Dies soll der schwieriger gewordenen Wirtschaft zumindest nicht von der öffentlichen Hand auch noch Nachfrageeinbrüche bescheren. So hörten wir am Infoforum vom für die Finanzpolitik zuständigen Gemeindeammann. Den Rest des Beitrags lesen »

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Vor den Erfolg haben die Götter den Schweiss gesetzt

Der Gemeinderat orientierte im Info-Forum vom 12. Oktober über die Geschäfte der Gemeindeversammlung, sachlich, z.T. über bereits bekannte Geschäfte, aber auch über Neues. Vielleich 50 Leute liessen sich informieren, ältere Mitbürger, einige mit persönlichen Interessen als Direktbetroffene. Viele auch, die sich mit echt Suhr engagiert und die Wahlen Ende September 2009 verloren haben. Den Rest des Beitrags lesen »

Suhr im Film

Filmportrait Ja so schön ist es in Suhr, eigentlich noch schöner, meint das echo. Suhr ist nämlich mehr als ein Werbefenster für das örtliche Gewerbe. Suhr hat mehr zu bieten als trockene Statements einiger Einwohner mit dem Gemeindeammann. Suhr hätte tatsächlich das Potential, in der Region eine nicht unwesentliche Rolle zu spielen. Aber nur, wenn man nicht vor den Problemen die Augen verschliesst, sondern die Herausforderungen annimmt. Suhr ist lebendiger als der Film! Den Rest des Beitrags lesen »

Suhr wird Tagesstrukturen anbieten müssen

Mittagstisch

Einführung von Tagesstrukturen: Der Regierungsrat plant konkrete Massnahmen zur Stärkung der Familien. Er hat dem Departement Gesundheit und Soziales (DGS) den Auftrag erteilt, auf der Basis des Sozialhilfe- und Präventionsgesetzes ein Normkonzept für die Einführung von bedarfsgerechten Tagesstrukturen zu erarbeiten, wie Regierungsrätin Susanne Hochuli darlegte. Nach dem Willen des Regierungsrats sollen die Tagesstrukturen im Interesse der Familien und Kinder zügig ab dem Schuljahr 2012/13 eingeführt werden. Dies vor dem Hintergrund, dass Tagesstrukturen zum einen ein bildungspolitisches Erfordernis sind, gleichzeitig aber auch gesellschafts-, sozial-, gleichstellungs- und wirtschaftspolitisch relevant sind. (Medienmitteilung vom 15.10.09)

Also doch, weil es unumgänglich ist, notwendig und einem grossen Bedürfnis entspricht. Suhr hat bis heute immer versucht, diese Aufgabe sozusagen als freiwilliges Angebot so nebenbei milizmässig organisiert abzuhandeln, so ähnlich wie einen Räbeliechtliumzug. So frei nach dem Motto, wir machen auch das, wenn einige es wollen. Das genügt nicht mehr: Tagestrukturen sind in der heutigen Gesellschaft eine unumgängliche bildungs- und familienpolitische Massnahme, sie sind eine öffentliche Aufgabe. Sie sind gut zu planen und seriös vorzubereiten. Suhr tut gut daran, schnell zu handeln, der Regierungsrat sagt nicht, man müsse bis 2012 warten. Es sind schnell die notwendigen Lokale zu definieren, das Konzept zu erarbeiten und die personellen Mittel bereitzustellen, dann ist es auf den Schulwechsel 2010/2011 möglich. Und bitte nicht im Hinterhof des Spittel oder im Keller eines Kirchgemeindehauses. Tagesstrukuren gehören in die Schulareale, im Gegensatz zu Entsorgungsplätzen. Gute Schulen, fortschrittliche Gemeinden, was wir in Suhr ja sein wollen, warten nicht bis sie vom Kanton gezwungen werden, sondern nutzen die Zeit aus, schnell zu handeln und so auch auf dem Arbeitsmarkt davon zu profitieren, dass es einige Gemeinden verschlafen werden.

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Danke und nach der Wahl ist vor der Wahl

Ja, den Wählern wurde gedankt, zu Recht, haben diese doch den Kandidierenden das Vertrauen geschenkt, den Einsatz belohnt.

Wahl-kampfJetzt ist es auch noch an der Zeit den Aktivistinnen und Aktivisten zu danken: So ein Wahlkampf ist nicht ganz ohne, das Vorbereiten und ausrichten der Strategien, das Suchen nach den Kandidatinnen und Kandidaten. Nicht nach irgendwelchen, sondern nach denen, die der Aufgabe in einem öffentlichen Amt gewachsen sind, die zeitlich und persönlich die Ressourcen für ein intensives Amt haben und, die letztlich auch von ihrer Art, ihrer Bekanntheit eine echte Chance haben, gewählt zu werden. Das ist nicht immer so einfach, wie man glauben könnte, auch nicht in einer grossen bald 10’000 Einwohner zählenden Gemeinde. Dann das Organisieren eines Wahlkampfes, die inhaltlichen Ziele, die Formalitäten mit der Gemeinde, die guten Ideen, die Gestaltung der Werbemittel, das Beschaffen der finanziellen Mittel, die öffentlichen Auftritte, die Einsatzpläne etc. Da gehen Stunden drauf, bis zum Fest am Wahltag, wo auch wieder jemand den Apéro organisieren muss, wegräumen… Den Rest des Beitrags lesen »

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Taten statt Worte

Das echo verdankt die Gratulationen, auch diejenigen der politischen Gegner, soweit sie ehrlich gemeint sind. Der echte Suhrer Wahlkampfleiter Urs Zimmermann verspricht mit der Gratulation das Einhalten der demokratischen Spielregeln (hoffentlich, meint das echo), hofft auf eine offene Gesprächskultur und Gemeindeammann Beat Rüetschi will im Gemeinderat wieder Vertrauen aufbauen (war dies bisher im Gemeinderat denn nicht vorhanden? Und weshalb nicht? fragt sich das echo). Schwierig werde es in den nächsten 4 Jahren, meint der Präsident der SVP ernüchtert, man werde die Arbeit der Behörden noch kritischer hinterfragen. Den Rest des Beitrags lesen »

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