Wahlpodium, Freitag, 28.8.2009, 19.30 Uhr Feldaula; Jetzt können Sie die Fragen stellen


WahlpodiumSehen Sie sich die Kandidatinnen und Kandidaten an. Hören Sie sich an, was diese vorschlagen, verändern oder gleich machen wollen in der lokalen Politik.

Es werden alle Gemeinderatskandidatinnen und -kandidaten, sowie die Kandidatinnen und Kandidaten für die Schulpflege und die Finanzkommission anwesend sein.

Echt Suhr oder Zukunft Suhr, das ist die Frage. Die Moderation macht Walter Vogt, bekannt von den Kronetalks.

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Veröffentlicht in Gemeindewahlen 2009, Wahlen. Schlagwörter: . 2 Comments »

2 Antworten to “Wahlpodium, Freitag, 28.8.2009, 19.30 Uhr Feldaula; Jetzt können Sie die Fragen stellen”

  1. lienhard Says:

    Ein guter Anlass: Rund 75 interessierte Personen aus allen politischen Lagern und allen Generationen liessen sich die Gelegenheit nicht nehmen, die Kandidaten einmal nebeneinander zu sehen. Vergleichen zu können, wie argumentiert wird, wie die in den Wahlkampfunterlagen oft schön tönenden Rezepte umgesetzt werden wollen, war spannend. Der Moderator Walter Vogt vermochte die Runde gekonnt aufzulockern, stoppte allzu langfädige Politikerstatements und forderte die Kandidatinnen und Kandidaten auf ihre persönliche Position auf den Punkt zu bringen.
    Dabei fiel auf, dass die bisherig bereits in den Behörden aktiven Personen einen riesigen Vorsprung hatten vor den Neuen, nicht überraschend zwar als Erkenntnis, aber gleichwohl auffällig. Es ist noch kein Meister vom Himmel gefallen und auch lokale Politik ist komplexer als Vielen lieb ist.

  2. Heinz Härdi, AZ Says:

    Thema «Fusion» scheidet die Geister

    Zwei Welt- respektive «Suhrsichten» offenbarten sich am Wahlpodium in der Aula Feld in Suhr. Vor allem darüber, wie das Thema «Gemeindefusion» behandelt werden soll, gehen die Meinungen auseinander.
    Unkonventionell führte Walter Vogt durch die von rund 60 Suhrerinnen und Suhrern besuchte Wahlveranstaltung. So liess er in einem ersten Durchgang die Gemeinderats-kandidatinnen und -kandidaten aufstehen und bat sie, sich zu verschiedenen Themen zu positionieren. Wer lebt schon wie lange in Suhr? In wievielen Vereinen ist man dabei? Wie viele Jahre verbrachte man im Ausland? Und so weiter.
    Für «echt Suhr» traten Gemeindeammann Beat Rüetschi, bisher, FDP, Michel Hämmerli, neu, FDP, Willy Hüssy, neu, SVP, und Carmen Suter, neu, parteilos, an. Auf der Seite von «Zukunft Suhr» waren es Vizeammann Barbara Gloor Estermann, bisher, parteilos, Jürg Hertig, bisher, parteilos, und Marco Genoni, parteilos, neu.
    Wohin steuert Suhr?
    Richtig spannend wurde es im konventionell geführten Podiumsgespräch. Am deutlichsten waren die unterschiedlichen Meinungen beim Thema «Gemeindefusion». Barbara Gloor vermisst ein Leitbild für die Gemeinde, eine Auslegeordnung. «Man kann doch nicht schon am Anfang Ja oder Nein zu einer Fusion sagen», meinte sie. Beat Rüetschi hingegen ist der Ansicht, eine Fusion sei der falsche Weg. «Das gefährdet die Eigenständigkeit der Gemeinde», sagte er. Und: «Ich will nicht, dass ich in einer fusionierten Gemeinde nichts mehr zu sagen habe.» Solange die Verwaltung funktioniert, sehe er keine Notwendigkeit einer Fusion.
    Keine Energie verschwenden
    Laut Marco Genoni stehe man am Anfang eines langen Prozesses, es brauche eine gewisse Offenheit in der Frage. Als Mitglied der Finanzkommission sehe er aber, dass die Gemeinde in Anbetracht der vielen Vorgaben seitens des Kantons ohnehin nicht viel Spielraum habe. Für Carmen Suter ist die Fusion kein Thema. Insbesondere das Argument, der Steuerfuss würde sinken, hinterfragte sie, «denn auch in Aarau stehen grosse Investitionen an».
    Laut Willy Hüssy stehe Suhr gut da. «Anstatt viel Energie in Fusionsabklärungen zu stecken, sollten wir die besser für die Lösung anderer Probleme verwenden. Michael Hämmerli stört sich an der Polemik, die beim Thema anklingt. So würden Fusionswillige als Fortschrittlich dargestellt, wer jedoch Bedenken äussert, gelte als rückständig. Er habe jedoch wenig Argumente gehört, die für eine Fusion sprechen würden.
    Zusammenarbeit oder Fusion?
    Jürg Hertig stellte klar, dass «Zunkunft Suhr» nicht ungeprüft eine Fusion wolle. Man müsse erst herausfinden, was das Volk will. Ihn stört, dass die verstärkte Zusammen-arbeit mit Buchs und Gränichen wie sie vom Gemeinderat verkündet worden ist, nicht demokratisch abgestützt sei. Diese Kritik mochte Carmen Suter nicht teilen: «Was soll denn an dieser verstärkten Zusammenarbeit mit jenen Gemeinden schlecht sein?» fragte sie rhetorisch.
    Während der gut einstündigen Diskussion wurden zahlreiche andere Themen gestreift und die Kandidaten äusserten sich auch dazu, was sie im Gemeinderat bewirken wollen. Man erhielt in kurzer Zeit ein gutes Bild von den Gemeinderatskandidaten.
    Auf grosses Interesse stiess danach auch die Vorstellungsrunde der Kandidierenden für die Schulpflege und die Finanzkommission. Während in der Schulpflegerunde das Thema «Gewalt an der Schule» breit diskutiert wurde, landete man in der Finanzkommissionsrunde zuletzt wiederum beim Thema Gemeindefusion.

    Quelle: Aargauer Zeitung, 31.8.2009


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