Tramstrassenquerung beim Schulhaus: Kreisel, Mittelstreifen oder …


Der Gemeinderat wendet sich in einer Umfrage an die Bevölkerung: Kreisel oder Mittelstreifen sei die Frage. Die Frage ist wohl, wie für die Schülerinnen und Schüler, welche täglich in Scharen die Tramstrasse gerade zu Stosszeiten zu queren haben, die grösstmögliche Sicherheit garantiert werden kann.

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Zu prüfen wäre aber unter dem Blickwinkel der Sicherheit auch eine Verbreiterung der Unterführung mit einer klaren Velo und Fussgängerspur. Der Autoverkehr auf der Tramstrasse wird in Zukunft kaum abnehmen. Heute wäre Gelegenheit, mit der Anpassung der Tramstrasse gleich auch diese zukunftsträchtige Lösung zumindest ernsthaft zu prüfen. Was meinen Sie?

3 Antworten to “Tramstrassenquerung beim Schulhaus: Kreisel, Mittelstreifen oder …”

  1. Mattenberger Says:

    Es ist schwierig, zu beurteilen, welches die bessere (sicherere) Lösung sein wird, solange man nicht weiss, wie der Rest der Tramstrasse gestaltet wird. Wird die Tramstrasse auf Tempo 30 reduziert, zumindest im Bereich des Dorfzentrums? Können Fussgängerstreifen ergänzt werden beim Mittelstreifen? Beim Kreisel scheint es ja möglich zu sein.
    Der Mittelstreifen ist als Sicherheitselement nur nützlich, wenn er nicht primär für die Autos als Einspurstrecke genutzt werden kann.
    Ein Entscheid zwischen diesen zwei vorgestellten Lösungen ist so kaum möglich.

  2. Lienhard Says:

    tatsächlich scheint es schwierig zu beurteilen, welches die sicherere lösung für den die strasse querenden verkehr sein wird. entscheidend wird sein, welche flankierenden massnahmen bei beiden lösungen gewählt werden. beide lösungen sind primär auf den autoverkehr ausgerichtet, während dem die hauptsorge für die die strasse querenden schülerinnen und schüler mit dem ganzen langsamverkehr gelten muss.
    solange der kanton davon ausgeht, dass für den langsamverkehr ja die unterführung besteht, wird es keine sinnvolle lösung geben!.
    die unterführung, im heutigen zustand verhindert gute lösungen. hier muss der ansatz sein. entweder verbessert man die unterführung, ergänzt sie mit andern massnahmen für den langsamverkehr oder man schliesst sie. letzteres dann, wenn der kanton keine sinnvolle ergänzung erlauben würde

  3. echovomsuhrerchopf Says:

    Die Mittelspur bei der Lösung Mittelstreifen soll offenbar sowohl den Linksabbiegern von der Mitteldorfstrasse wie den Linksabbiegern aus einem geplanten Entsorgungsplatz als Einspurstrecke dienen. Wie diese Spur gleichzeitig auch ein sicheres Überqueren der Strasse für die Velofahrer aus dem Schulareal ermöglichen soll, wird nicht klar. Hier geht wohl tatsächlich der Planer davon aus, dass auch die Velofahrer die Unterführung benutzen. Das ist mit dem Velo fahrend weder möglich noch gestattet. Hier sind Klärungen unumgänglich. Der Planer hat sich spätestens nach Auswertung der Vernehmlassung der Diskussion der Bevölkerung zu stellen. Dabei sind auch die übrigen vorgesehenen Massnahmen auf der Tramstrasse offenzulegen.


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