Ali Baba in Suhr

Ali Baba und die 40 Räuber, gespielt von Primarschülerinnen und -schülern mit der Musikschule Suhr. Seit Wochen üben sie  zusammen. Bald schon sitzen die Texte, die Lieder, bald sind die Kostüme genäht und die Aufführung steigt. In verschiedenen Fächern wurde das Thema angegangen, klassenübergreifend und in Spezialwochen geprobt. Ein Kraftakt, aber auch eine Herausforderung für Kinder und Lehrkräfte.

Das Musical Ali Baba von James Rae und Mike Cornick ist eine moderne Fassung der Geschichte aus 1001 Nacht, die mit viel Humor und poppigen Melodien von unbändiger Gier und der intelligenten Sandy erzählt. Ch. Otto hat daraus ein einstündiges Bühnenstück zusammen gestellt.

Am Freitag, 17. Juni 2011, findet um 19.00 Uhr in der Bärenmatte die Uraufführung statt. Kommen und schauen Sie selbst!

Eine zweite Vorstellung findet dann am Sonntag, 19. Juni 2011 um 17.00 Uhr statt.

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Ende der Revolution oder was ist aus den alternativen Kulturhäusern geworden

Ja, was das echo von der regionalen Sportentwicklung schreibt, könnte alles auch von der Kultur in der Region geschrieben werden: Wenn heute das Jubiläumsprogramm des KIFF ins Haus flatterte mit der höflichen Bitte, den Mitgliederbeitrag zu zahlen, wird einem wieder bewusst, welche kulturellen Angebote die Region mittlerweile bietet. Aber wer besucht denn das KIFF? Nur Aarauerinnen und Aarauer, oder vielleicht doch auch viele Jugendliche und Junggebliebene aus der ganzen Region oder auch von fern.

Und wie steht es mit dem OXER? Was das sei, fragen Sie, nein ausserhalb Aaraus und des Kuratoriums spricht (noch) niemand davon. Obwohl hier der Kanton und die Region Aarau eine Mittlere Bühne erhalten soll, mitten in Aarau in der alten Reithalle. Auch hier eine regionale kulturelle Aufgabe, die den Standort Aarau auch kulturell wieder massiv aufwertet. Kennen Sie den Bericht 10_73_Zwischenbericht_OXER? Der Einwohnerrat wollte ihn zwar nicht “zustimmend” zur Kenntnis nehmen, interessant ist er alleweil und teuer auch! Wer bezahlt?

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Schwalbenkönige: oder (k)ein Nachruf auf den FCA und das Brügglifäld

Nein es war nicht als Nachruf auf den FCA in der höchsten Liga des Landes und das nun zu ersetzende Brügglifäld gedacht als sich die Schwalbenkönige in der sommerlichen Gartenbeiz des Sportplatz in Suhr (exJufer) neben dem Stadion Brügglifeld einfanden und zeigten, dass Fussball nicht nur mit Vandalismus, Hooliganismus und andern negativen Zeiterscheinungen in Verbindung gebracht werden muss, sondern neben Freude, Technik und Spielintelligenz auch mit Wortwitz, Begeisterung und Festfreude. Stimmgewaltig, frech und kühn sangen und dichteten die vier Schwalbenkönige vor einer kleinen Schar Getreuer und tauften die neue CD “Kick Off” mit Pernod. Gogo Frei, Tschändu Muhmenthaler, Wolfgang Bortlik und Pedro Lenz, die zwei ersten aus der Region und dem Brügglifeld nicht wegzudenken, Bortlik, der exMünchner und ExilAarauer aus Basel und Pedro Lenz der Berner ergänzten sich perfekt. Sogar die AZ berichtete prominent darüber (Schwalbenkönige).

Und weil die CD “Kick Off” während der WM 2010 getauft wurde, bekamen auch Sepp Blatter und die ganze geldgierige Spitzenfussballwelt das Ihrige ab. Fussball weckt Emotionen, wenn diese wie hier geistreich und unterhaltend und auch hie und da kritisch den Finger auf den Punkt lenkten, dann steht dem gemütlichen Fussball-Abend nichts mehr im Wege…..

Oder doch? Die lausige schweizerische Fussballkost gegen ein schwaches Honduras, wo die Überheblichkeit vieler Internationaler aus der Schweiz zum Greifen schien. Aber ohne Tore ist kein Match zu gewinnen, und nur gut stehen und nicht spielen reicht halt höchstens Mal zu einer Überrraschung gegen einen Favoriten, nicht aber zur Achtelfinalqualifikation.  “Meh bewegig..” genügt zwar auch nicht, aber vielleicht etwas mehr Selbstbewusstsein und etas weniger Starallüren. Und so nahm der Abend ein jähes Ende, etwas Frust mischt sich mit den Sprüchen, wie man es besser gemacht hätte. Sprüche und ein Hauch von Besserwisserei, wie sie zu jedem Match gehören: Ja wir hätten ja auch gewusst, wie der FC Aarau in der Super League geblieben wäre, wie man schneller zu einem neuen Stadion gekommen wäre. Wenn. wenn, wenn oder wenn das Wörtchen wenn nicht wäre, womit wir wieder bei einer Nummer auf der CD “Kick Off” wären…

Das Brügglifeld neben dem Restaurant Sportplatz wird uns aber noch einige Zeit erhalten bleiben, nachdem die Stimmbürgerinnen und Stimmbürger Aaraus nun auch der dritte Versuch, das neue Stadion zu verhindern, vereitelt haben. Nun kann es an die Ausführung gehen: Das wird aber noch dauern. Pedro Lenz mit seiner Brügglifäud-Nummer aus dem Jahr 2004 soll uns weiterhin daran erinnern, dass das Brügglifeld als Relikt eines Provinzstadions mit dem Ambiente eines Grümpelturniers in der höchsten Spielklasse des Landes bis im Sommer 2010   zumindest hie und da Spitzenfussball beherbergte und zeigte. Und in der neuen CD legten die Schwalbenkönige noch einen drauf mit dem Brügglifäld-Song. Den Abschied vom Brüggli wird es aber noch nicht setzen können, hier wird zur gegebenen Zeit noch ein richtiges Fest angezeigt sein, vielleicht auch mit den Schwalbenkönigen und mit vielen Freunden FC Aarau! Noch ist nicht aller Tage Abend und der FC Aarau ist gut auf dem Weg in der Vorbereitung in die Challenge League. Auch hier gilt, nur keine Überheblichkeiten, auch diese Liga muss zuerst gespielt sein und niemand wartet auf die Absteiger. Selbstgefälligkeiten mag es hier sowenig leiden wie in Südafrika, und dass von dort die Schweizer nach der Vorrunde heimreisen, haben ja viele noch vorhergesehen, aber die Franzosen und Italiener und heute auch die Engländer…

Schwalbenkönige

Pedro Lenz

Suhr feiert mit aller Welt

Ja wirklich, die Suhrer Schule ist wohl mehr Multikulti als die WM in Südafrika: aus aller Welt, wie das Motto des diesjährigen Jugendfestes lautete. Und für einmal zeigte man sich stolz darüber, nicht nur der Schulpräsident Heiner Kilchsperger an der Eröffnungsfeier, sondern auch die vielen Festbesucher am Umzug und in den Beizlis, auch die weltoffen kroatisch, italienisch und auch etwas schweizerisch eben alle zusammen. Dass auch das Wetter uns das bisher schönste und (einzige) Sommerwochende bescherte zeigt, dass uns auch Petrus wohlgesinnt war und Suhr mit etwas Toleranz und Offenheit auf dem richtigen Weg ist. Dass die ungerechten Nichteinbürgerungen an der Gemeindeversammlung vor 10 Tagen ohne Diskussionen korrekt und anständig bereinigt und die Einbürgerungen gegen den Widerstand der letzten konsequenten Neinsager vollzogen worden sind, macht Hoffnung, dass Derartiges ausgedient hat. Weltoffenheit nicht nur am Jugendfest, sondern in der täglichen Arbeit in der Schule und in den Behörde, das macht Mut und tut gut. Weiter so.

Und wer sich ärgerte, dass die WSB mit Penetranz den Umzug verzögerte und sich in aller Gefährlichkeit, wenn auch im Schritttempo, den Weg durch die Festbesucher am Umzug bahnte, dem kann versichert werden, dass es das letzte Mal war. Ende Jahr verschwindet die WSB aus dem Ortsbild, das kostet viel Geld ist aber seit Jahren überfällig. Auch hier sind wir auf dem guten Weg. Verkehrspolitik ist langwierig, unspektakulär und mühsam. Wenn sie sich aber konsequent an den Bedürfnissen der ortsansässigen Bevölkerung ausrichtet und Verkehrssicherheit und Lebensqualität ins Zentrum rückt, dann ist auch hier etwas zu bewegen.

Buchser Schüler am Aarauer Maienzug

Nein, das ist kein Witz und bisher erst in einer unscheinbaren Notiz medial kommuniziert worden. Das widerspenstige Buchs, das dieses Jahr stolz seine 200 Jahre Eigenständigkeit von Suhr feiert, schickt seine Schülerinnen und Schüler an den Maienzug nach Aarau. Die Jugend, die Zukunft des stolzen Dorfes, das sich bisher einem gallischen Dorf gleich gegen alle Fusionsideen erfolgreich zur Wehr gesetzt hat, knickt ein.

Was ist denn da geschehen? Hat Aarau die Buchser genötigt, weil die Kleinstadt mangels Kinder keinen echten Umzug mehr zustande gebracht hätte? Setzt Aarau den politischen Auftrag, mit den Nachbargemeinden das Gespräch über eine Fusion aufzunehmen so um, indem die Kinder zuerst auf die Aarauer Kultur-Highlights gluschtig gemacht werden. Oder ist tatsächlich die Erkenntnis gereift, dass die Kreisschule Buchs-Rohr nach der Fusion Aarau-Rohr etwas quer in der Landschaft steht und die Schule Buchs, wenn Rohrs Schülerinnen und Schüler nach Aarau zur Schule gingen, allein mit massiven Schwierigkeiten zu rechnen hätte. Wenn es letzteres ist, das zu dieser kühnen Idee führte, dann schöpft auch das echo wieder Hoffnung. Dass in den nächsten Jahren doch vielleicht Vernunft und zukunftsgerichtete Gedanken wieder eine Chance erhalten, was auch in Suhr mit Interesse zur Kenntnis genommen werden wird.

Suhr hingegen hält sich tapfer, sucht sich die Schülerinnen und Schüler in Hunzenschwil und Gränichen zusammen, um den kantonalen Vorgaben an die Grösse der einzelnen Oberstufen genügen zu können. Ja nicht weiter denken, ja nicht weiter planen. Das Jugendfest bleibt im Dorf, am Maienzug der Aarauer bleiben zwar auch Suhrs Schulhäuser geschlossen, aber das hat ja nichts zu tun mit Zusammenarbeit.

Wann endlich kann man ohne Scheuklappen in der Region Aarau prüfen, an welchen Standorten welche Schulstufe für die Kinder optimal geführt werden soll, unabhängig von den Gemeindegrenzen. Warum kann man nicht einmal eine öffentliche Tagesschule in der Region anbieten, die allen Schülerinnen in der Region offensteht, wenn die familiäre Situation mit einer Tagesschule besser ergänzt werden kann. Dafür sind die einzelnen Gemeinden je zu klein, hier könnten sich in einer grösseren Verwaltungseinheit völlig neue Chancen eröffnen.

PS: Und wussten Sie, dass der Bachfischet in Suhr beginnt und einzelne Suhrer Schulklassen seit Jahren regelmässig am Aarauer Umzug des Bachfischet teilnehmen ohne grössere Schäden davonzutragen…

Aufsteigbar ist auch der FCA

Ja das echo hat noch Morgenröte ausgemacht, als der FC Aarau mit dem Juniorentrainer Ranko Jakovljevic plötzlich wieder siegte. Es war aber zu spät, eine Schwalbe macht noch keinen Sommer und was zu Beginn dieser Saison verknorzt worden ist, liess sich nicht mehr gutmachen. Die “Unabsteigbaren” steigen ab. Das ist zwar keine Katastrophe, aber ein Problem, der grosse Kanton Aargau ist nun in der so wichtigen Nebensache dem Fussball nicht mehr in der höchsten Liga vertreten. Das hat auch Auswirkungen auf das Selbstbewusstsei in diesem Kanton, das Ansehen und Image. Nicht dass der Kanton vor Selbstbewusstsein gestrotzt hätte wegen dem immer am Ende der Tabelle herumdümpelden Fussballclub, aber man war doch noch dabei, stellte hie und da einem Grossen ein Bein und nötigte doch hie und da den Andern etwas Respekt ab, was mit gut eingesetzten bescheidenen finanziellen Mitteln möglich war.

Aber der Entscheid, einen deutliche Schritt zu einem neuen Stadion zu machen, war wohl zu spät. Wenn heute noch immer und nach dem Abstieg wieder von vielen zusätzlich ein taugliches Fussballstadion in Frage gestellt werden will, zeigt das nur, wie wenig zukunftsgerichtet hier oft politisiert wird. Die Alternative zu einem neuen Stadion ist, das sich abfinden mit dem Abstieg, das Vergessen jedes Wiederaufstieggedankens und die definitive Positionierung des FC Aarau in der zuschauer- und bedeutungslosen Challenge League. Und das hat auch wieder seine Bedeutung für die Standortqualität des viertgrössten Kantons in diesem Land. Nein, nicht weil Spitzenfussball allein so wichtig wäre für eine Volkswirtschaft, aber weil auch Sport, ja auch Spitzensport dazugehört zu unserer Gesellschaft, zum Angebot dieses Kantons, dieser Wohnregion. Und es ist müssig, hier Sport gegen Kultur auszuspielen, zu sinnieren, was wichtiger, was wertvoller sei. Wertvoll ist die Mischung, die Breite des kulturellen, sportlichen, wirtschaftlichen und landschaftsmässigen Umfeldes.

Nein, wir brauchen nicht die sinnlose Gewalt, die sich im Umfeld von erfolgreichen städtischen Grossclubs breitmacht. Wir sind stolz, in der Fairplay-Trophy gut platziert zu sein. Es ist auch nicht unsere Anständigkeit, die uns das Genick brach, sondern die unheilige Allianz zwischen kleinkrämerischen Möchtegern-Sportchefs, die glauben, Profifussball lasse sich als Hobby neben einer Schweinemast betreiben, und schwärmerischen Grünen, die nur darauf warten, ein Stadionprojekt mit ihrem Fundamentalismus zu Fall bringen zu können

Warum das das echo überhaupt interssiert, werden Sie fragen? Weil das altehrwürdige Brügglifeld auf dem Gemeindegebiet Suhrs steht, weil die Zonenplanung Suhrs dieses Gebiet in die Wohnzone W2 umteilte und dieses Gebiet ein absolut hochwertiges und zukunftsträchtiges Baugebiet am Stadtrand zu Aarau wäre, das der Entwicklung der Stadt, der Region ebenso wie das Stadion im Torfeld Süd Impulse verleihen könnte. Nein, Bauland allein genügt nicht für eine attraktive Region, dafür braucht es auch Sport, Kultur und eine Identifikation mit der Wohnregion, dafür brauchen wir die Integrationswirkung auch des Sports zB des FC Aaraus . Darum bedauert das echo, am 13. Juni nicht abstimmen zu können, nicht mit einem klaren Ja den Grundstein zu legen, dass der FC Aarau wieder aufsteigen kann, wie ein Phönix aus der Asche. Torfeld Süd Blog

KulturKanton mit Kanal K oder wann der FCZ den Trainer entlässt

Nein, wir brauchen uns nicht zu verstecken, auch wenn alle über den Aargau als Durchgangskanton spötteln, um dann immer wieder Perlen  im so belächelten Kanton zu entdecken. So auch Max Küng im Tagi-Magazin 14/2010, der sämtliche Aargauer-Klischees zelebriert, um dann festzustellen, dass es gute Kultur, gutes Radio hat im Aargau Kanal K by Küng. Vielleicht müssten doch unsere lieben Nachbarn, vornehmlich aus Zürich sich doch hie und da bewusst werden, dass der Aargau doch so nahe ist, der Arbeitskollege, die Arbeitskollegin sicher aus dem Aargau kam oder kommt und dass man sich doch so ähnlich ist.

Ja, das fällt schwer, nur einen Tag nach einer Niederlage des so stolzen FC Zürich gegen den kleinen, schon fast abgestiegenen FC Aarau und dann noch am Sechseläuten. Einem Club, der sich leisten konnte Nationalspieler in die Wüste zu schicken, der Millionen um Millionen locker machen kann, der eigentlich viel besser sein müsste, und doch nur mit Wasser kocht und wie Aarau den erfolglosen Trainer entlassen muss, um mit einem Juniorentrainer wieder Fuss zu fassen. Das haben wir doch im Aargau auch schon einmal gehört, oder so verschieden sind die Nachbarkantone doch auch nicht.

Und was hat das alles mit Suhr zu tun? Hier z.B. wohnen sie, die Pendler nach Zürich, die in Zürich die Büetz machen, und hier trainiert er, der kleine FC Aarau, und hier trägt er im Brügglifeld in Suhr noch immer seine Heimspiele aus. In der Nachbarschaft eben, wie der Aargau neben Zürich, so Suhr neben Aarau, alles so nahe, so vernetzt. Für Überheblichkeiten gibt es hier wie dort keinen Platz…oder es fällt auf die Urheber zurück.

Bröckelnde “Stützen der Gesellschaft” in Suhr

Nein, von der Suhrer Politik spricht niemand. Es geht um das neue Stück der Theatergruppe GaukeLaien im Theater Marie in  Suhr; um Henrik Ibsens dramatisches Kriminalstück um Moral in der Politik:

Konsul Bernick ist der erste Mann am Platz. Er ist ein Ehrenmann und seine Familie hoch geachtet. Als erfolgreicher Werftbesitzer lenkt Bernick die Geschicke der Stadt und ihrer Bewohner nach Belieben. Alle Menschen um ihn herum erscheinen ihm wie Schachfiguren, die er umherschiebt. Für seine Zwecke und natürlich zum Wohl der Gesellschaft, wie er gerne betont.

Doch Bernicks Leben und Karriere sind auf einem Fundament aus Lügen aufgebaut: Seinen Erfolg verdankt er einem üblen Gerücht, welchem er vor 20 Jahren nicht entgegentrat und zu seinen Gunsten ausnutzte. Als sein früherer Freund Johann und seine ehemalige Verlobte Lona, Gespenstern der Vergangenheit gleich, aus Amerika zurückkehren, droht die sorgsam errichtete Fassade einzustürzen.

Um in dieser heiklen Situation sein Unternehmen, seinen Ruf, und scheinbar auch die Gesellschaft zu retten, erscheint ihm jedes Mittel recht. Als der Mordversuch an seinem grössten Widersacher misslingt und stattdessen beinahe sein einziger Sohn umkommt, hält selbst Bernick dem enormen Druck nicht mehr stand.

Es geht um Kultur – nicht um Politik, vielleicht um Politik in der Kultur oder Kultur in der Politik; und wie sagte es schon Mani Matter: “Jede Ähnlichkeit mit lebenden Personen haben sich diese selber zuzuschreiben”.

Die Theatergruppe GaukeLaien wagt sich seit 25 Jahren an anspruchsvolle Themen und hat sich im nationalen Laientheater einen festen Platz erspielt. Vom 7. bis 13. April spielt sie in Suhr auf der Probebühne des Theaters Marie.

Spieldaten_Preise

Renata Friederichs favorite times

Jazz vom feinsten vor der Haustüre! Ja , die Kulturkommission hat Renata Friedreich eingeladen, mit ihrer neuen Formation favorite times hat die in Suhr bestens bekannte Jazzsängerin in der Feldaula aufgespielt.

Kultur ist nicht nur in Zürich und Basel, Kultur ist auch hier im Quartier. Rückwärts schauen, vorwärts blicken, zuhören, abschalten und sich mittragen lassen von den Klängen des gelöst aufspielenden Quintetts mit Christoph Grab (sax), Felix Utzinger (guitars), Christoph Sprenger (bass), Tony Renolds (drums) und natürlich mit Renata Friederich (vocals). Eigenkompositionen und ausgewählte bekannte Songs begeisterten  die zahlreichen Zuhörer aus dem Aarauerfeld und auch dem Dorf. Ja warum nicht häufiger, daran könnte man sich gewöhnen. Was  der Quartierverein mit kundiger Unterstützung von George Weiersmüller begann, hat die Kulturkommission Suhr weitergeführt. Wenn Konkurrenz belebt, so lassen wir uns das gefallen, wer auch immer das nächste Konzert organisiert. Danke den Initianten und weiter so.

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