Verfasst von echovomsuhrerchopf am 23. Juni 2009

Ja, die Gemeindeversammlung hat demokratisch entschieden. Keine Einbürgerungen von jungen Burschen aus dem Balkan, obwohl sie alle Voraussetzungen erfüllten und vom Gemeinderat empfohlen worden sind. Die Wut eines Gewaltopfers an der Gemeindeversammlung, unterstützt durch Teilnahmeaufrufe der Ortsbürgerkommission haben das Terrain vorbereitet.
Nein, das tragen wir nicht mit: Wir, die wir unterlegen sind an der Gemeindeversammlung mit unseren mahnenden Worten, unserem Aufruf zu fairen Verfahren, zu Rechtsstaatlichkeit und zu Vernunft. Den Rest des Beitrags lesen »
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Verfasst von echovomsuhrerchopf am 18. Juni 2009
Da wurde in Suhr kürzlich ein Jugendlicher von einem anderen Jugendlichen niederträchtigst aus nichtigem Anlass niedergeschlagen und schwer verletzt. Der Täter stammt offenbar aus dem Balkan. Die Strafuntersuchung läuft, Ergebnisse sind noch nicht bekannt.
Und dann meldet sich die Ortsbürgerkommission vor der Einwohnergemeindeversammlung mit einem Aufruf zur Teilnahme und dem Hinweis, dass Einbürgerungen von Jugendlichen aus dem Balkan zu behandeln seien…… Den Rest des Beitrags lesen »
Veröffentlicht in Gemeindeversammlung | Verschlagwortet mit : Ausländerfeindlichkeit, Einbürgerung, Gemeindedemokratie | 2 Kommentare »
Verfasst von lienhard am 7. Juni 2009

jetzt kommt bewegung in die diskussion. nach dem propagandistischen festhalten der gemeindeammänner von suhr, gränichen und buchs am bisherigen modell der punktuellen vertraglichen zusammenarbeit, hat buchs die behörde beauftragt, die fusion mit den nachbargemeinden zumindest ernsthaft zu prüfen. auch aarauer können sich ein sogar aktiveres werben um die nachbarn schon vorstellen. jetzt fürchten alt-gemeinderäte in suhr, dass die diskussion nicht mehr aufzuhalten ist: echt suhr ist ihre antwort; eine kampftruppe für den alleingang, für die unabhängigkeit, die basisdemokratische gemeindeversammlungsdemokratie, die kleinräumigkeit und übersichtlichkeit, aber auch für das bewahren des status quo, für die bekannte mehrgeleisige doppelspurigkeit in vielen öffentlichen aufgaben, die 2% gemeindeversammlungslegitimation, die krämerhafte misstrauische abgrenzung gegen nachbarn. ja vielleicht kommt nun die diskussion in gang, obwohl die wenigen gemeindeversammlungsbesucher im november 2008 das nicht prüfen wollten. ist es zufall, dass es v.a. alt behördemitglieder sind, die sich eine andere art der erfüllung der öffentlichen dienstleistungen als heute kaum vorstellen können? ja ich freue mich über „echt suhr“, weil dieser neue verein zeigt, dass die diskussion, wie die lokalen öffentlichen aufgaben zweckmässig organisiert werden sollen, sich nicht aufhalten lässt, und sie der breiten diskussion in der öffentlichkeit bedarf. das braucht positionen, meinungen und eine echte auseinandersetzung der vor- und nachteile aller modelle für die zukunft von suhr _ eben echt suhr. es ist aber die aufgabe der behörden, alle meinungen in suhr einzubeziehen, die diskussion offen zu führen analysen bereitzustellen, fachleute anzuhören und sich der demokratischen auseinandersetzung zu stellen. hier bin ich nicht so sicher, wie echt die demokratische gesprächsbereitschaft ist und wie stark sich auch behördemitglieder schon in den schützengräben eingegraben haben.
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